Katerfrühstück - nach der Party

Wer kennt das nicht: Man erwacht am Morgen nach einer Party und denkt, der Schädel zerspringt gleich. Zu viel Wein und Alkohl haben rote Augen, Brummschädel und einen muffigen Geschmack hinterlassen.

Man hat einen Kater.- Doch was ist ein Kater genau?

Als Kater bezeichnet man die Beeinträchtigung sowohl körperlicher als auch geistiger Leistungsfähigkeit aufgrund einer leichten Alkoholvergiftung. Ab welcher Alkoholmenge ein Kater auftritt, ist von Mensch zu Mensch variabel. Ein Kater kann im schlimmsten Falle bis zu 3 Tagen andauern.

Ein Kater kann einhergehen mit Kopfschmerzen, einem flauen Gefühl im Magen, Erbrechen und Appetitlosigkeit.

Man hat einen Kater, weil der Körper den Alkohol so schnell wie möglich herausfiltern möchte, weshalb es zu übermäßigem Schwitzen und vermehrtem Gang zur Toilette kommen kann.

Doch was kann man tun, um den Körper zu entlasten und Schmerzen zu lindern?

Keine der unzählig vielen Maßnahmen, die weit verbreitet in Ratgebern und so manchem Gesundheitsmagazin als hilfreich gegen einen Kater gelten, ist wissenschaftlich erwiesen. Im Online Hausmittel Ratgeber von Gesundheistfrage.net gibt es hilfreiche Methoden, um einen Kater ohne erhebliche Nebenwirkungen zu überstehen.

Hilfreich soll am Morgen danach vor allem ein gutes Katerfrühstück sein.

Als "gutes" Katerfrühstück bezeichne ich ein Frühstück, das dem Körper alles zurückgibt, woran es ihm aufgrund des Alkoholgenusses mangelt.

Bei einem Kater sollten Sie viel trinken, gut sind vitaminhaltige Säfte, damit gleichen Sie sowohl den Wasser-, als auch den Vitaminmangel im Körper aus, der beim Ausnüchtern entstehen kann. Gut geeignet ist aber auch magnesiumhaltiges Wasser. Pu-Erh-Tee soll der Leber beim Entgiften helfen. Als Wundermittel gegen den Kater gilt starker Kaffee, der mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone vermischt getrunken werden soll.

Andererseits heißt es, man solle weder Kaffee, Tee noch zuckerhaltige Getränke zu sich nehmen, da diese dem Körper zusätzliche Arbeit bereiten.

Was das Essen angeht, werden saure Lebensmittel wie Gurken, saure Heringe oder saure Salate empfohlen, nehmen Sie Mineralien zu sich, vor allem Salz, um den Mineralverlust auszugleichen.

Äpfel sollen Übelkeit bekämpfen und munter machen. Rote-Beete- oder Artischockensaft beziehungsweise eingelegte Artischockenherzen unterstützen die Leber bei der Entgiftung des Körpers.

Hühnerbrühe hilft bei einem empfindlichen Magen und bringt den Kreislauf auf die Sprünge.

Sie können aber auch Herzhaftes wie ein Vollkornbrot oder einen deftigen Gemüseeintopf essen.

Falls die Übelkeit anhält, essen sie würzige Gemüsesuppe.

Wenn Sie allerdings keinen Appetit haben, sollten Sie sich nicht zum Essen zwingen, da die Wahrscheinlichkeit, zu erbrechen, dann sehr hoch ist.

Wenn jede natürliche Methode nichts hilft, nehmen Sie ein Schmerzmittel zu sich. Bei Kopfschmerzen können Sie die Schläfen mit einem Mentholstift oder mit Pfefferminzöl einreiben, aber passen Sie auf Ihre Augen auf! Nehmen Sie Sauerstoff zu sich. Ein Spaziergang oder eine erfrischende Dusche können Wunder bewirken.

Damit Sie beim nächsten Mal nicht mehr leiden müssen, achten Sie darauf, wann Sie Ihre persönliche Grenze erreicht haben.